almut schlichting

Bio

Almut Schlichting
Saxofonistin und Komponistin


Biografie 
Kurze Version

Almut Schlichting arbeitet freischaffend als Saxofonistin, Komponistin und Kuratorin in Berlin in den  Bereichen Jazz, zeitgenössische Musik, Performance und Theatermusik.
Noch während ihres Studiums an der Hochschule der Künste Berlin gründetet sie das Sextett Shoot the Moon als Heimathafen für ihre kompositorische Arbeit. Die Band ist Preisträger des Studiowettbewerbs des Berliner Senats, hat zwei CDs veröffentlicht und seit 2006 zahlreiche Konzerte in Jazzclubs und Festivals gespielt.
Die in den letzten Jahren entstandenen Ensembles und Projekte wie das Garagenoper Kollektiv und Le Sorelle Blu zeigen Almut Schlichtings wachsendes Interesse am Crossover und der Zusammenarbeit mit Künstlern aus den Bereichen Tanz, Theater und Literatur.


Biografie – Lange Version

Almut Schlichting, geboren 1977 in Northeim (Niedersachsen), lebt und arbeitet seit 1996 in Berlin


Ausbildung und Studium

1996 – 1999 Landesjugendjazzorchester Niedersachsen
1996 – 2002 Studium an der Hochschule der Künste Berlin (Hauptfach Saxofon/Jazz), Abschluss mit Diplom
1997- 2004 Teilnahme an Improvisations – und Kompositionsworkshops mit Maria Schneider, Jim Knapp, Lee Konitz, Jay Clayton, Marc Ducret
2007 Teilnahme am International Jazz and Creative Music Workshop in Banff, Kanada unter der Leitung von Dave Douglas


Künstlerische Laufbahn


Ensemblearbeit als Saxofonistin und Komponistin

seit 1997 Shoot the Moon – seit 2005 zahlreiche Jazzclub- und Festival-Konzerte in ganz Deutschland, 2 CD-Veröffentlichungen (2006 und 2009)
seit 2008 Das Baßsaxofon: Musik für eine Lesung nach einer Novelle von Josef Skvorecky, Berlin
seit 2008 Rusira Mixtett
seit 2009 Garagenoper Kollektiv, UA „Melusine“ 2009 im Theaterforum Kreuzberg Berlin, UA „Schattenspiel“ 2011 im Theaterforum Kreuzberg Berlin
seit 2010 Subsystem
seit 2010 Le Sorelle Blu
seit 2010 Steyer Saxofon Quartett


Theatermusik und Kompositionsaufträge

2000 Off-Theaterprojekt Schwarze Weihnacht: Musik für ein Theaterstück über Charles Mingus, Berlin
2002  Engagement am Hans-Otto-Theater Potsdam mit Shoot the Moon;  Musik für eine Inszenierung von „Romeo und Julia“
2003 Engagement am Theater der Nacht Northeim; Musik für zwei Figurentheaterinszenierungen
2003 Off-Theaterprojekt Marko Knochen: Musik für ein Theaterstück nach Marguerite Duras, Berlin
2009 Kompositionsauftrag des Vokalensembles niniwe, Berlin
2010-2011 Engagement am Staatstheater Cottbus mit dem Steyer Saxophonquartett bei der Inszenierung von “Fürst Pücklers Utopia”, unter der Regie von Johann Kresnik
2011-2012 “La Dernière Crise” – Mitwirkung bei Vanessa Sterns Spätabendshows in den Sophiensälen Berlin mit dem Ensemble Le Sorelle Blu


Kuratorische Projekte

2001-2003 Freie Session in Vollrads Tonsaal: Organisation und Durchführung einer Session für frei improvisierte Musik, einmal monatlich, gemeinsam mit Magda Mayas
2006-2008 Organisation und Programmgestaltung der spielfeld-Jazzkonzertreihe im Haus der Sinne Berlin gemeinsam mit Katharina Wegner, gefördert von der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur Berlin
2011-2012 Organisation und  Programmgestaltung des dreitägigen Festivals Histoire Imaginaire des Garagenoper Kollektivs im Theaterforum Kreuzberg Berlin, gemeinsam mit Torsten Papenheim, gefördert von der Senatskanzlei  für kulturelle Angelegenheiten Berlin und von der Initiative Musik mit Projektmitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien


Auszeichnungen

2002 1. Preis im Kompositionswettbewerb der Bigband Blechschaden, Hamburg/Lüneburg
2004 – 2005 Arbeitsstipendium für Jazz-Komposition melusine der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur Berlin
2005 Preisträgerin des Studiowettbewerbs der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur Berlin


Veröffentlichungen

2006 CD Shoot the Moon – Treasure Island (nrw records)
2009 CD Shoot the Moon – Glory & Decay (jazzwerkstatt)